Dies ist mein Beitrag zu Daniel Hölys Blogparade. Wem der Begriff „Blogparade“ nichts sagt, für den sei kurz erklärt: Daniel Höly fragte auf seinem Blog nach den 10 wichtigsten Programmen auf den PCs seiner Leser. Bei einer Blogparade antworten diese ihm dann in Form eines Blogposts auf deren Blogs – eine Mottoparty unter Bloggern, wenn man so will.

Da passt es ganz gut, dass ich vor Kurzem meinen Rechner frisch aufgesetzt habe.

Bevor ich auf Daniels Frage antworte, muss ich allerdings kurz meinem Frust Luft verschaffen: Ich habe meinen Rechner mit frischem Betriebssystem versorgen müssen, weil dieser das optische Laufwerk nicht mehr erkannte. Frisch aufgesetzt verrichtete der PC wieder brav seinen Dienst – bis nach einem der gefühlt 400 Systemupdates das optische Laufwerk nun erneut nutzlose Aufbewahrungsschublade für CDs und DVDs ist. Nun werde ich also wieder eineinhalb Tage damit verbringen, meinen Rechner neu aufzusetzen und dann ein Update fürs andere  installieren, bis ich das schädliche ausschließen kann. (Aber so ist Windows.)

Doch nun zurück zu Daniels Frage:

Immer wieder probiere ich neue Programme aus: Zuletzt testete ich zum Beispiel Lightworks, das allerdings bisher noch nicht wieder installiert ist.

Nach meiner Neuinstallation waren folgende Programme für mich so wichtig, dass sie es schon wieder auf den Rechner geschafft haben – es sind mehr als zehn:

  • Browser: Mozilla Firefox und Google Chrome: Der Internet Explorer ist in den Windows-Funktionen deaktiviert.
  • e-Mail: Mozilla Thunderbird – Nutze ich aus Überzeugung aber auch weil meine Office-Suite in der Studenten-Version kein Outlook beinhaltet.
  • Dokumente:
    • Office 2007 – aus Geiz noch 2007, außerdem reichen mir die Funktionen – vorbildlich finde ich im Übrigen, dass auch ältere Versionen mittels Update seit Langem mit den x-Formaten aus Office arbeiten können.
    • pdf: Acrobat Reader XI – ausnahmsweise kein freies Programm
  • für die Bachelorarbeit: Citavi – das sich im Übrigen auch ausgezeichnet über Dropbox von mehreren Rechnern aus verwalten lässt, solange die beteiligten Nutzer darauf achten, die Bibliotheksdatei nicht exakt gleichzeitig zu ändern.
  • Bild: Paint.NET – ich mag dieses Bildbearbeitungsprogramm sehr und ziehe es GIMP eindeutig vor. Optisch liegt es nahe an Photoshop und mit Plug-Ins reicht es auch an dessen Funktionen größtenteils heran.
  • Sound und Video:
    • Audacity – inklusive lame-Codec reicht es in der Regel für jeden Zweck vollkommen aus.
    • VideoLAN Player: Da ich mich für eine Windows 7 Professional N-Installation entschieden habe, verzichte ich vollständig auf Windows-Media-Software.
    • iTunes: aus ästhetischen und iPod-Gründen
  • Blog/Web: für die ftp-Verwaltung FileZilla und für die Arbeit an CSS und Co. Notepad++
  • Datensicherung: DirSync – funktioniert sehr schön auf allen Windows-Plattformen: von XP bis 7, spiegelt sauber Platten und lässt sich einfach bedienen.
  • Videotelefonie: Skype ist der wichtigste Draht zu Menschen, die kein Festnetz mehr besitzen – viele Kontakte sind das nicht, aber wichtige.
  • Cloud: Dropbox und Google Drive – müssten nicht sein, bieten sich aber immer wieder an.

Zusammenfassend: nichts besonderes, keine Spiele – nur Arbeit. Ich hoffe, der Beitrag nutzt irgendwem, ansonsten war das gerne auch nur für dich, Daniel.