Plutonomie:
Weil Reiche nur reich bleiben, wenn sie die Armut der Armen erhalten.

Besagter World Wealth Report spricht hier unverblümt von einer Plutonomie, einem System, in dem das globale Wirtschaftswachstum weitgehend auf das obere 1% entfällt. Während 2012 870 Mio. Menschen weltweit hungerten und viele tausend jeden Tag aufgrund des Mangels elend starben, explodierte also der Reichtum bei den relativ Wenigen.

Unsere reichsten zehn Prozent sind eben das reichste eine Prozent der Weltbevölkerung – mit dem Unterschied, dass wir trotzdem unter ihnen noch leben können. Die Ärmsten der Welt sterben derweil an Hunger und Krankheiten: heilbaren Krankheiten und Hunger, der mit vorhandenen Lebensmitteln gestillt werden könnte.