…wo ist da der Haken? Zu hoffen wäre, dass es keinen gibt.

Wissenschaftler des Lawrence Livermore National Laboratory wollen eine Methode entwickelt haben mit der durch Elektrolyse Wasserstoff aus Salzwasser getrennt wird. Hört sich noch nicht so besonders an: Gleichzeitig sollen aber auch noch Kohlenstoffverbindungen entstehen, mit denen die übersäuerten Weltmeere „behandelt“ werden könnten und zusätzlich soll das Ganze noch klimabeeinflussendes Kohlendioxid binden. Ha, das wäre schon was.

Mal sehen ob das nur ein Messfehler war… kennen wir ja schon von den Neutronen – schneller als Licht und so…

Interessant ist zudem der (geschichtliche) Hintergrund der Forschungseinrichtung, in der die Wissenschaftler diese Methode entwickelt haben. Das Lawrence Livermore National Laboratory wurde 1952 gegründet, um Kernwaffen zu entwickeln und zur „Sicherheit und Zuverlässigkeit der Waffen“ (Wikipedia) beizutragen. Heute ist es die Heimstätte der IBM-Supercomputer und dient der Erforschung möglicher zukünftiger Energiequellen zum Beispiel auch der Kernfusion.

The team demonstrated, at a laboratory scale, a system that uses the acidity normally produced in  electrolysis to accelerate silicate mineral dissolution while producing  and other gases. The resulting  was shown to be significantly elevated in hydroxide concentration that in turn proved strongly absorptive and retentive of atmospheric CO2. Further, the researchers suggest that the carbonate and bicarbonate produced in the process could be used to mitigate ongoing ocean acidification, similar to how an Alka Seltzer neutralizes excess acid in the stomach. – phys.org

So und jetzt sind die Ingenieure, Mathematiker, Chemiker und Biologen unter euch an der Reihe, hier ihre Meinung dazu kund zu tun.