Stångsmåla

Heute schwelgen wir ein bisschen in Erinnerungen des fast vergangenen Jahres. Im Folgenden findet sich ein kleiner Auszug aus dem Pfingsturlaub:

Beim Versuch, Haus „Nummer 182“ in Stångsmåla mit der von Google-Maps berechneten Route zu finden, bekommt man schnell Probleme. Glück für den, der sich für die Anreise auf die Wegbeschreibung des Vermieters verlassen hat.

Nach der Fahrt über die kilometerlange Schotterpiste durch dichten schwedischen Wald begrüßt die Gäste Labradorrüde Zac. Ein sehr gut erzogener und freundlicher Hund. Er spielt mit einem Stock. Nein – was er da im Mund hat, ist der Unterschenkel eines Elches, den Zacs Herrchen in der letzten Jagdsaison erlegt hat.

Björn, der Vermieter des Ferienhauses, wohnt gegenüber in einem alten Bauernhof mit seiner Frau und Zac. Stångsmåla besteht aus sechseinhalb Häusern und einem aus großen Steinen gemauerten Brunnen im Schatten der Scheune. Daneben steht das „halbe“ Haus, es beinhaltet die mit Holz beheizte Sauna für maximal vier Personen.

Wem das abendliche Beobachten von Kranichen und Wildschweinen auf der ans Haus grenzenden Wiese als Urlaubsbeschäftigung nicht genügt, kann sich für Tipps an Björn wenden. In der näheren Umgebung – mit dem Auto also innerhalb eines halben Tages erreichbar – gibt es eine Vielzahl von Glashütten, die größtenteils noch traditionell produzieren. Oder man radelt mit den vorhandenen Fahrrädern zu einem der Seen in Björns Wäldern.

Obwohl in jedem Zimmer ein Kachelofen und genug Holz zur Verfügung stehen, sind für die verwöhnten Städter auch Heizkörper, eine Spülmaschine sowie deutsches Satelliten-Fernsehen vorhanden. Auch wer mit einem Holzofen als Herd nicht umgehen kann, darf auf die elektrische Variante ausweichen.

Björns Nachname ist übrigens Källström – macht die Suche auf Google einfacher.