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Kategorie: Wissenschaft

Was verrätst du Facebook?

Was verrätst du Facebook?

Die Techische Universität Darmstadt, genauer das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik, forscht in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk. Zusammen mit hr-info wollen die Forscher wissen, was wir auf sozialen Netzwerken über uns veröffentlichen. Die Umfrage ist wertvoll, weil mit ihr Forschung zu neuen gesellschaftlichen Entwicklungen betrieben wird. Allerdings bezweifle ich, dass herausragende, neue Erkenntnisse gewonnen werden. Die Studie wird bestätigen, dass Facebook dem Stalken dient und wir viel über uns selbst in sozialen Netzwerken preisgeben. All dies in der Hoffnung, neue Menschen kennenzulernen….

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Veränderte Protestkultur

Veränderte Protestkultur

Die Protestkultur hat sich in den letzten 30 Jahren verändert. Offener Protest auf der Straße scheint heute für Bürger ganz verschiedener Milieus eine Option zu sein. Die Barriere sei viel niedriger geworden, so Michael Thomas Greven, Professor für Politikwissenschaften an der Universität Hamburg. Früher habe man in bestimmten Kreisen gesagt: „Sowas tut man nicht“. Ein Hinweis auf den Wandel der politischen Kultur in Deutschland sei, dass sich Bürger teilweise zum ersten Mal in ihrem Leben öffentlich engagierten, meint Greven. Die…

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Medienlogik und Medienrealität

Medienlogik und Medienrealität

Letzten Donnerstag und Freitag (10. und 11. Februar) habe ich in der Uni in Tübingen verbracht und dort den diversen Vorträgen zahlreicher Professoren, Doktoren und Master-Absolventen gelauscht. Denn dort fand die Tagung der Fachgruppen „Journalistik/Journalismusforschung“ und „Mediensprache/Mediendiskurse“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e.V. unter dem Titel „Medienlogik und Medienrealität“ statt. Ich werde das, was ich dort erfahren habe, nach meinen Prioritäten geordnet, hier niederschreiben. Es sind nicht alle Vorträge dabei, eher das, was junge Online-Journalisten meiner Meinung nach…

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Von Geburt an diskriminiert

Von Geburt an diskriminiert

Offensichtlich hat es die Evolution so vorgesehen, dass Männer – natürlich männliche Babys – eine besser zusammengesetzte Muttermilch erhalten als ihre weiblichen Konkurrentinnen an der Zitze. Gestern sah ich einen auf den ersten Blick ansprechenden Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Verfasst hat ihn Nike Heinen, Wissenschaftsjournalistin (Biochemikerin). Folgender Satz ließ mich doch etwas schmunzeln: „Er [Carlito Lebrilla] fand heraus, dass Mütter ihrer Milch ein komplexes Sortiment aus etwa 200 verschiedenen Zuckerketten beimischen.“ Wie habe ich mir das vorzustellen. Die Mutter steht morgens im Bad – schüttelt sich und…

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