Rückblick: dlf50.org

Morgens 10.15 Uhr in Dieburg. Ich freue mich auf den Start des vierten Semesters. Bevor ich euch aber vom anstehenden Projekt erzähle, ein kurzer Rückblick: dlf50.org nahm einen bedeutenden Anteil des vergangenen Semesters ein.

Vor allem, um selber nochmal einen Überblick zu bekommen, will ich hier alle Beiträge an einem Ort zusammenfassen. Sie stammen entweder von mir allein oder sind Zusammenarbeiten von Martin, Dorothee und mir.

Das Netz und der öffentlich – rechtliche Rundfunk
veröffentlicht am 29. Dezember 2011

Tilo Barz im Interview zur Integration von Social Media und den Möglichkeiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet.

Interview: Roger de Weck [Audio]
veröffentlicht am 7. Januar 2012

Bei diesem Audio handelt es sich um das vollständige Interview mit Roger de Weck auf der Konferenz. Ausschnitte davon verwendeten wir im Radiobeitrag.

Interview: Ralf Müller-Schmid [Audio]
veröffentlicht am 9. Januar 2012

Bei diesem Audio handelt es sich um das vollständige Interview mit Ralf Müller-Schmid auf der Konferenz. Ausschnitte davon verwendeten wir im Radiobeitrag.

Panel: “The Public and its Media” [Audio]
veröffentlicht am 14. Januar 2012

Der Artikel gibt zwei kurze Zusammenfassungen zu Audiomitschnitten des Panels.

Diskussion: “The Public and its Media”
veröffentlicht am 14. Januar 2012

In diesem Artikel habe ich, wie schon unter Nachbereitung erwähnt, Audiozitate der Diskutierenden auf der Bühne mit eigenen Zusammenfassungen der Geschehnisse kombiniert. Außerdem habe ich Tweets so integriert, dass sich die Meinung aus dem Publikum zu den Aussagen der Podiumsteilnehmer erkennen lässt. Dadurch kann der Leser – beziehungsweise Nutzer – unserer Seite einerseits die Inhalte der Diskussion nachverfolgen, sieht aber zusätzlich auch noch, wie sich andere dazu äußerten. Dadurch fällt dem Nutzer eine eigene Einordnung leichter und es eröffnen sich neue Perspektiven. Ob Audio im Internet auf diese Weise gewinnbringend eingesetzt werden kann, muss noch beantwortet werden. Dem ein oder anderen ist diese Darstellungsform womöglich zu kleinteilig. Ein Transkript der Bühnenbeiträge haben wir während des Projekts aber nicht angefertigt. Daher hatte ich mich für diese Mischform entschieden, um das Zusammenspiel von Audio, Text und Tweets zu testen.

Die Zukunft des öffentlich – rechtlichen Rundfunks
veröffentlicht am 20. Januar 2012

Das ist der Radiobeitrag für Dirk Emigs Audioseminar, der bei hr info ausgestrahlt werden soll. Der Text ist eine Koproduktion von Dorothee Frey, Martin Krauß und mir. Der Beitrag wurde von mir eingesprochen, enthält ein Over-Voice von Martin Krauß und Audiomitschnitte von der Konferenz und aus den Interviews. Audios machen einfach tierischen Spaß in der Produktion.

Daniel Fiene: Das Radio der Zukunft [Audio]
veröffentlicht am 28. Januar 2012

Im Gespräch mit Daniel Fiene liegt der Schwerpunkt auf dem Radio der Zukunft. Wir, Dorothee Frey, Martin Krauß und ich, schlagen aber nochmal einen Bogen zurück zur Konferenz. Mit diesem Beitrag haben wir das Projekt abgeschlossen.

Seelsorge – Soundslide

Das letzte Kleinprojekt des dritten Semesters ist abgeschlossen. Mit diesem Blogpost werde ich meiner Ankündigung aus dem vorigen gerecht:

Im Kurs „Soundslide“ konzipierten DanielMartin und ich eine Abfolge sogenannter Soundslides. Wer hätte es gedacht? Aber was sind Soundslides und braucht man sowas überhaupt?

Zuerst zum „Was sind Soundslides?“
Grob gesagt, eine Kombination aus Fotos und einem Audioanteil. Die Bilder sollen die im Audio transportierte Geschichte unterstützen und erweitern. Anders als bei Videos besteht aber die Möglichkeit für den Betrachter, sich mehr auf das Audio zu konzentrieren.

Nun zum „Braucht man die überhaupt?“
Dafür muss ich etwas weiter ausholen: Für die Abgabe zur Benotung nutzten wir, wie vorgeschrieben, das Programm „Soundslides“. In diesem Programm wird das Audio mit den Fotos kombiniert. Die Fotos erhalten hier auch noch die gewünschten Bewegungen und Zoom-Einstellungen. Eine Audiobearbeitung ist aber innerhalb des Programms nicht möglich, die Audiodatei kann ebensowenig in ein bereits bestehendes Projekt nachträglich neu eingefügt werden. Somit haben wir hier die erste herbe Einschränkung, die das Programm wenig attraktiv macht, auf die wir aber vorbereitet waren und die uns daher nicht weiter betroffen hat.

Auch die oben angesprochenen Überblendungen zwischen den einzelnen Bildern sowie Bewegungen und Zooms der Bilder lassen sich nur mit sehr einfachen Mitteln einstellen. Daher erreicht man leider auch nicht ganz die Ergebnisse, die man sich wünscht. Was noch viel bitterer ist: Man könnte bereits mit einer einfachen und erst recht mit einer umfangreichen Videobearbeitungssoftware mühelos deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Doch dazu gleich mehr.

Zusammenfassend: Wichtig für die Arbeit mit dem Programm „Soundslide“ ist ein perfekt geschnittener und bearbeiteter Audiobeitrag. Das Programm dient lediglich dazu, selbigen mit Bildern zu ergänzen und diesen einfache Bewegungs- und Zoomeffekte zuzuordnen. Nutzt man die Demo-Version des Programms lässt sich das Projekt später NICHT in ein gängiges Videoformat konvertieren. Mit der Vollversion sei das möglich, ich habe aber aus Erfahrungsberichten von Andreas erfahren, dass dabei sämtliche Effekte der Bilder verloren gingen – das Ergebnis des Konvertierens also so gut wie unbrauchbar gewesen sei.

Jetzt könntet ihr den Eindruck gewonnen haben, dass die Frage „Braucht man die überhaupt?“ mit einem klaren „Nein“ zu beantworten wäre. Ich finde aber, dass das Format „Soundslides“ nicht am Programm „Soundslides“ gemessen werden sollte. Daher folgt nun der zweite Teil der Antwort. Das hier eingebettete Video haben Martin und ich in Adobe Premiere angefertigt:

Warum haben wir uns die Mühe gemacht, einen Tag Mehrarbeit in Kauf genommen und das gesamte Projekt noch einmal in Premiere umgesetzt? Ganz einfach, weil uns die begrenzten Möglichkeiten und die unpraktischen Einstellungen des Programms „Soundslide“ nicht zufriedenstellten.

Da sich unser Soundslide-Projekt nicht 1:1 in einen Film umwandeln lässt, könnt ihr die Versionen leider nicht vergleichen. Seid aber versichert: Die Version, die Martin und ich in Premiere erstellt haben, macht beim Anschauen mehr Freude … und hat das im Übrigen auch beim Produzieren getan.

Während wir bei der Arbeit mit „Soundslide“ nahezu alle Viertelstunde einmal fluchend, schmunzelnd oder einfach nur entsetzt über die Tücken und Fähigkeiten des Programms da saßen, lief die Arbeit mit Premiere reibungslos. Soviel dazu.

Nochmal zusammengefasst: Das Format „Soundslide“ in Adobe Premiere umzusetzen macht Spaß und führt zu einem guten Ergebnis. Ob der Charakter einer Soundslide ein anderer ist als bei einem Video, wüsste ich gerne von euch. Meine Meinung dazu ist, dass die Fotos dem Produkt eine distanziertere Optik verleihen. Gleichzeitig wirkt ein „echtes“ Video weniger künstlerisch. Zumindest wenn beim Dreh mit den klassischen Shots gearbeitet wird. Seht ihr das auch so?