Meine erste Blutspende

Jeder von uns kann in die Lage geraten, eine Blutspende zu benötigen. Sei es bei einer Operation, aufgrund eines Unfalls oder aus einem ganz anderen Grund. Gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die ihr Blut für solche Fälle spenden.

Wie kam es zu diesem Video?

Wie ihr wisst, arbeiten meine Kommilitonen und ich in diesem Semester an einem Printmagazin für Kinder der dritten und vierten Klasse. Das Konzept brauche ich hier nicht noch einmal schildern, denn das habe ich bereits beschrieben.

Inzwischen beginnt das Layout des Hefts erste Formen anzunehmen und die Themen haben sich klarer herauskristallisiert. Für mich schon vor einiger Zeit:

 

Das Thema Blut lässt sich für Kinder anschaulich und vielfältig darstellen. In diesem Rahmen haben Martin, Daniel und ich dann auch das Video geplant und für den Videokurs in diesem Semester umgesetzt. Nachdem Daniel das Thema Blut- und Plasmaspende spontan des nachts in die Runde warf, entwickelte sich in meinem Kopf schnell eine recht klare Vorstellung, wie ich das Thema im Heft umsetzen und mit einem Video aufwerten wollte. Deshalb ist das Video auch im Sinne der „Sendung mit der Maus“ gedreht und vertont. Es wird im Heft in Fakten und Geschichten zum Thema Blut eingebettet werden.

Ich bin sehr glücklich über das, was Martin hinter der Kamera und Daniel am Ton während der beiden Drehtage aufgezeichnet haben.

Martin und ich haben meiner Meinung nach beim Schnitt nochmal dazu gelernt im Vergleich zum letzten Videokurs vor einem Semester. Ich bin stolz auf das Ergebnis. Mit Martin zu schneiden macht großen Spaß und ist sehr produktiv. Die 12 Stunden an der Uni haben sich gelohnt und waren weniger anstrengend als manch andere, viel kürzere „Tage des Lernens“ …

Das lag definitiv auch an Martin Böttner, unserem Video-Guru. Wie schon vergangenes Semester konnten wir uns immer auf kompetente Ratschläge verlassen und eine mehr als nur angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre. Für Martins Kurs alleine lohnt es sich fast schon, sich für das Studium einzuschreiben.

Gedreht haben wir im Blutspendezentrum Darmstadt. Für die Bereitschaft der Mitarbeiter nochmal herzlichen Dank an dieser Stelle – namentlich an Birgit Jelinek und Tamara Gilbert, die sich vor der Kamera äußerten.

Auf Bauchbinden und Einblendungen haben wir dieses Mal bewusst verzichtet, da wir das Video erstens als Erweiterung des Printprodukts sehen und wir Derartiges zweitens für die Zielgruppe nicht angebracht fanden.

Ich freue mich auf eure Kritik und Anregungen. Wie immer. Ihr kennt das ja schon. Selbstkritik: Die Erklär- beziehungsweise Erzählstimme hätten wir nicht zu jeder Szene machen müssen. Ein bisschen Ruhe, damit die Situationen wirken können, hätte wohl an ein, zwei Stellen nicht geschadet.

P.S.: Demnächst werden alle Beiträge des gesamten Kurses als komplette „Magazin-Sendung“ online gehen. Update folgt dann.

Update 1: Martin Böttner hat die Sendung auf seinen Vimeo-Account geladen.

Nächste Runde: Semesterstart

Mit dem heutigen Tag ist das vierte Semester Online-Journalismus gestartet. Im Kick-Off-Seminar haben wir heute fast acht Stunden konzeptionell, kreativ und planerisch gearbeitet. Wir waren sehr produktiv.

Ich bin sehr glücklich über das, was mich, uns und hoffentlich euch als Interessierte erwartet:

„Journalismus für Kinder“

Es freut mich natürlich auch, dass viele meiner eigenen Ideen Anklang in der Gruppe gefunden haben:

Wir werden in den nächsten Wochen eine Kombination aus einem Printmagazin mit multimedialen Bestandteilen und einem Werkstattblog produzieren. Das heißt, zum Ende des Semesters wird ein Magazin für Kinder auf der guten, alten Zellulose erscheinen. Weil wir aber Online-Journalisten sind, geben wir uns damit nicht zufrieden. Meine Idee ist dabei, das Printmagazin mit Videos und Audios anzureichern. Das heißt, ich möchte über QR-Codes und andere Links Film und Ton in das Printmagazin integrieren. Die Kinder können dann selbst entscheiden, ob sie zum Artikel noch ein Video anschauen oder ein Audio hören möchten. Einerseits üben wir auf diese Weise, Themen multimedial darzustellen. Aber wir eröffnen damit auch sehr jungen Kindern, unsere Geschichten zu erleben. Sie müssen dafür nicht viel lesen können (oder wollen).

Soweit der aktuelle Stand. In den nächsten Tagen werden wir uns mit bereits existierenden Printprodukten für Kinder beschäftigen und wollen dann mit einigen Schülern über diese Produkte sprechen. Was bei dieser „Blattkritik“ herauskommt, wird die Gestaltung unseres Magazins natürlich massiv beeinflussen. Ich hoffe darauf, dass wir schnell mit ein paar Schulklassen in Kontakt kommen und anschließend mit dem Konzeptionieren und der Redaktionsorganisation fortfahren können. Erste inhaltliche Arbeit werden wir dann wohl im April in Angriff nehmen.

In diesem Sinne: Es geht wieder los! Bleibt dran und erzählt es weiter.