Wir und unsere Privatsphäre – warum messen wir mit unterschiedlichem Maß?

Unsere Privatsphäre ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens – Ist sie dabei, sich zu verändern? Akzeptieren wir, dass wir in einer Welt leben, in der Privatsphäre vor allem von Firmen nicht mehr geachtet wird? Ist das Verhalten dieser Firmen neu – oder nehmen wir es nur in letzter Zeit wieder vermehrt wahr? In den letzten Tagen fanden einige Themen auffällig medial statt, die unsere Privatheit betreffen.

An wen denke ich, wenn ich diese Zeilen schreibe? Nein, dieser Text wird nicht nur von Facebook handeln oder von Google Glass, der Ich-dokumentiere-alles-Brille.

Ich denke vor allem auch an Bertelsmann und all die anderen Unternehmen, die Adressen und Daten sammeln, um ihren Absatz zu vergrößern. Für die diese Praxis nichts Neues ist. Ich denke ebenso an unsere Meldeämter, die diesen Unternehmen beim Sammeln helfen.

Bei der Problematik der Adresshändler-freundlichen Meldeämter gibt es jetzt eine praktische und schnelle Möglichkeit, Einspruch zu erheben. datensparsam.de macht den „Antrag auf Übermittlungssperre“ zur Sache weniger Klicks. Den Antrag geben aber auch die Meldeämter direkt heraus.

Adresshandel ist nichts Neues

Unsere Anschriften werden von Firmen genutzt, die in uns potenziellen Profit sehen und nichts weiter im Sinn haben als unser Geld. Hat sich da etwas durchs Netz geändert? Nein. Ich habe mehr Spam in meinem Briefkasten als in meinem E-Mail-Eingang: Anzeigenblätter, Discounter-Prospekte und all die anderen Dinge, die durch den Briefschlitz passen. Wir empören uns über Google und Facebook, die unsere Daten speichern, Daten, die wir ihnen freiwillig geben. Für einen kostenlosen Duden schicken wir aber gerne ein Kärtchen mit unserer Adresse, dem Namen und Alter unserer Kinder an Bertelsmann. Konsequent ist das nicht. Warum fühlt sich die Weitergabe der Daten aber anders an? Warum stört uns die mangelnde Transparenz bei Facebook mehr als beim Duden-Händler? Beide verraten uns nicht, was sie mit den Daten machen, wie viel sie über uns wissen – mit wem sie ihr Wissen teilen.

Es wird offensichtlich

Der große Unterschied ist, wie offensichtlich uns die Auswertung unserer Daten wird. Obwohl bei beiden Datensammlern hinter den Kulissen wahrscheinlich dieselben Schritte ablaufen, bemerken wir sie im digitalen Lebensumfeld schneller: Web-Werbung, die sich schneller anpasst, als das letzte Paar Schuhe bestellt war; Suchvorschläge, die sich vervollständigen, bevor mich das Thema überhaupt interessierte. Schockierend? Warum schockt dann aber der Anruf eines Abo-Call-Centers nicht, der genau dann kommt, wenn das Probe-Abo endet? Oder die Autowerbung, die hereinschneit, nachdem der alte Wagen ziemlich teure Reparaturen bei der letzten Inspektion nötig hatte.

Warum reden wir da jetzt schon wieder drüber?

Im analogen Leben nehmen wir viele Eingriffe in unsere Privatsphäre also nicht mehr als etwas Besonders wahr. Aber auch wie viele Daten Nutzer mit der Zeit zum Beispiel auf den Servern von Facebook anhäufen, merken die meisten erst, wenn diese Daten interpretiert werden. Was Facebook macht, um passende Werbeanzeigen schalten zu können, machen auch Wissenschaftler. Wissenschaftler veröffentlichen allerdings in der Regel die Ergebnisse ihrer Analysen – Facebook nicht. So eine wissenschaftliche Betrachtung hat nun wieder eine Artikelwelle in den deutschen Massenmedien angestoßen. Bemerkenswert ist aber die Heransgehensweise ans Thema:

  • SpOn: „Facebook-Psychologie: Zeig mir deine Likes – und ich weiß, wer du bist“
  • FAZ: „Modell entlarvt Privates – „Gefällt mir“ auf Facebook ist verräterisch“
  • taz: Studie über Facebook – „Gefällt mir“-Klicken zeigt IQ
  • SZ: Facebook-Studie – „Mein Geschlecht, meine Hautfarbe, meine Drogen“
  • ZEIT: Studie – „Facebook-Likes als Gradmesser für Intelligenz“

„Verräterisch“, „Drogen“, „entlarven“ – Hilfe! Grundtenor, mal mehr, mal weniger, ist: Jeder kann deine Persönlichkeit aus Facebook auslesen. Deine persönlichsten Geheimnisse sind nicht mehr sicher. Das stimmt aber nicht.

Es wird persönlich

Im Rahmen einer Studie der Cambridge-Universität entwickelten Forscher eine Facebook-App, die dem Besitzer eines Profils anhand der Likes Eigenschaften und politische Einstellungen zuordnen kann. Es ist also festzuhalten, dass die Nutzer ihre Daten bewusst per App für die Studie zur Verfügung gestellt haben. Es handelt sich nicht um öffentliche Daten. Immer unter der Prämisse, dass das Unternehmen Facebook natürlich immer auf alle Daten innerhalb des Netzwerks Zugriff hat und darüber verfügt, wer Zugriff auf diese Daten hat.

Die Genauigkeit des Algorithmus der Forscher ist dennoch in Teilen bemerkenswert. Anders als eine Auswertung des Profils von Hand oder eine Befragung der Person, kann also der Algorithmus viel schneller und dennoch mit guter Trefferquote erkennen, welche Art von Persönlichkeit sich hier präsentiert. Derartige Erkenntnisse könnten aber durch eine Befragung mindestens genauso gut ermittelt werden – nichts anderes macht die Marktforschung. Hier einmal die Ergebnisse, die die App aus meinen Likes generierte:

Hier seht ihr meine Eigenschaften.

Die Studie und ihre Methoden hinterfragen – nicht Facebook

Doch was sehen wir hier? Mich – wie ich bin? Nein, eher mich, wie ich mich präsentieren möchte. Die Likes repräsentieren mein Selbstbild – und das in geschönter Form. Denn in die Likes fließt ja nicht die Außensicht anderer ein, sondern nur, wie ich mich selber sehen möchte. Journalistische Aufgabe wäre also, die Studie zu hinterfragen, zu prüfen, ob die Thesen der Wissenschaftler zutreffen. Doch das passt medienpolitisch nicht so gut. Denn Facebook und Google sind als Feindbilder in den Köpfen der Leser zu halten.

Eine wichtige Frage zur Studie ist: Basieren die Raster und Einteilungen, in denen die Likes kategorisiert werden, auf Vorurteilen und Annahmen der Forscher? Oder wurde im Vorfeld die jeweilige ethnische oder gesellschaftliche Gruppe auf ihre Likes hin getestet und das Raster damit „geeicht“? Betrachte ich die Tabelle, auf der wohl beispielhafte Likes und „ihre Bedeutungen“ gelistet sind, komme ich eher zu ersterem Schluss: Die Forscher haben sich überlegt, welche Likes für welche Eigenschaft stehen. Zum Beispiel:

  • Beerpong = outgoing and active
  • My Calendar 2010 = well organized
  • I Hate Police = competitive

Ich bin schockiert, wenn mich der Algorithmus als „cooperative“ einstuft, denn da stehen Likes wie „Go To Church“, „The Book Of Mormon“ oder „Circles Of Prayer“ Pate. Da sehe ich mich doch schon eher im entgegengesetzten Bereich, in dem auch Atheismus verortet wird. Doch warum ist jemand assertive, der nicht an Gott glaubt? Und warum ZUR HÖLLE, soll ich nicht selbstsicher sein und mich behaupten können… Offensichtlich muss ich meine Likes also noch besser abstimmen, um den richtigen Eindruck zu machen. Der Punkt ist doch aber: Das sind keine dunklen Geheimnisse, die da aus meinen Likes ersichtlich werden.

Hier wäre also journalistischer Spielraum gewesen, Schwächen der Studie aufzuzeigen, die Ergebnisse zu relativieren und aus soziologischer Sicht einzuordnen.

Google Glass – und die Privatsphäre Dritter

Sowohl die Bestellkarten für die kostenlosen Duden als auch ein Profil auf Facebook sind selbst gewählte Einbrüche in die eigene Privatsphäre. Jeder kann selber entscheiden, ob er seine Daten herausgeben will. Eine Facebook-App hat erst nach ausdrücklicher Erlaubnis Zugriff auf das eigene Profil, um die Likes analysieren zu dürfen. Likes, die bewusst gesetzt wurden und die persönlichen Vorlieben widerspiegeln.

Was passiert aber mit unserer Privatsphäre, wenn wir sie nicht mehr selber aufgeben? Wie sind Überwachungskameras in diese Überlegung mit einzubeziehen und sind Google-Brillen genau genommen nichts anderes als tragbare Überwachungskameras mit Standleitung zu Google?

Anders als bei den oben beschriebenen Einbrüchen in die Privatsphäre brechen wir mit Überwachungskameras und Google-Brillen in die Privatsphäre anderer ein. Laufe ich durch die Stadt und trage ein Video-Sound-System, das Daten auf Google-Servern speichert, dann eröffne ich dem Unternehmen Google die Möglichkeit, über mich in die Welt zu schauen. Jeder, der sich in einem einseh- und -hörbaren Radius befindet, wird aufgezeichnet: in Bild und Ton.

Doch müssen wir dagegen kämpfen, dass eine solche Gesellschaft kommt, oder wollen wir dafür kämpfen, dass jeder so sein kann, wie er will? Wollen wir dabei auf Medien hören, die Facebook und Google verurteilen, aber selbst Daten sammeln, um Neukunden zu finden und Bestandskunden neue Produkte zu verkaufen?

Wovor haben wir Angst? Dass jemand weiß, wen wir lieben? Nein, wir haben davor Angst, dass jemand für seine Zwecke ausnützt, dass er weiß, wen wir lieben. Wir haben Angst, keinen Job zu finden, weil wir lesbisch sind? Wir haben Angst, dass wir nicht eingestellt werden, weil wir zwei Kinder haben und diese alleine erziehen? Davor darf niemand Angst haben (müssen)! Die Idioten, die alleinstehende Mütter nicht einstellen, gegen die müssen wir kämpfen, statt gegen das soziale Netzwerk, aus dem der Idiot die Info rausgekauft hat.

Wir sind nicht Facebooks Kunden

Wir sind nicht Facebooks Kunden, sondern die Ware. Wir stellen den Wert des Unternehmens dar.

Facebooks Kunden sind all die Firmen, die auf Facebook als riesige soziologische Datenbank zurückgreifen, um mit gezielter Werbung effizienter Geld zu verdienen.

Keine Angst, dieser Artikel ist kein Anti-Facebook-Artikel. Er setzt sich mit dem Phänomen aus verschiedenen Perspektiven auseinander.

Der Nutzen Facebooks

Facebook wäre nicht so erfolgreich, wenn es den Entscheidungsträgern nur um Profit und die Versorgung ihrer Kunden mit Daten der Nutzer ginge. Die vielen Funktionen von Facebook machen es für so viele – und immer mehr – Menschen so attraktiv, Mitglied zu werden. Nirgends kann man im Moment so viele seiner „Freunde“ gleichzeitig mit so vielen Informationen eindecken und sie auf dem Laufenden halten wie auf Facebook. Facebook ist beinahe einzigartig und durch die enorme Verbreitung (mehr als 500 Millionen Nutzer, >14 Millionen in Deutschland) und Abdeckung alternativlos. Ich muss hier einfach das Unwort benutzen.

Auch für Firmen ist das Profitieren vom Backend, also dessen, was hinter den Kulissen des Unternehmens passiert, unsichtbar für den Facebook-User, lange nicht der einzige Vorteil von Facebook. Auch als Mitglieder profitieren Firmen und Marken von den enormen viralen Effekten die von Facebook ausgehen. Likes und Freundschaften sind zu einer starken Währung geworden.

Facebook macht die Welt besser

Facebook als Revolutionsmöglichkeit, als Plattform zur Organisation außerparlamentarischer Opposition funktioniert und bewirkt Unglaubliches. Erst nach der Facebook-Revolution in Ägypten waren so viele Menschen auf der Straße, dass ihre Meinung auch offline aus genug Mündern kam. Ohne eine Online-Vorbereitung hätten sich nie so viele Gleichgesinnte organisiert. Mubarak hätte auch schon viel früher unter Druck geraten können, doch es gab eben keine Vernetzung in der Opposition, die stark genug war – bis vor ein paar Tagen. Diese wunderbaren Eigenschaften sind inzwischen auch in den konservativen Kreisen der Politik angekommen. Ich weiß zwar nicht, ob Angela Merkel wirklich die Freiheit von Facebook, Twitter und Co. für ihren Verdienst halten sollte, aber sie hat sicher damit Recht, dass Inhalte im Netz Gesichter bekommen und persönlicher werden.

In unserer Euphorie für diese Möglichkeiten Facebooks und unserer Sympathie für Unterdrückte wie das ägyptische Volk vergessen wir aber, dass jeder weiß: Unternehmen arbeiten schon immer so, dass sich ihr Profit erhöht und die Teilhaber glücklich sind. Daher wird sich auch Facebook so verhalten, wie es die Mächtigen und Geldgeber wünschen. Doch letztendlich entscheidet der Nutzer, wie weit Facebook gehen kann.

Facebooks Kunden-Nutzer-Verhältnis

Mit den immer stärker steigenden Nutzerzahlen – auch älterer Menschen (50+) – kann mit Facebook schon heute beinahe die ganze Gesellschaft repräsentiert werden. Zumindest mit der Zeit wird eine repräsentative Abdeckung auf jeden Fall möglich sein. Forschungs- und Umfrageinstitute werden überflüssig werden. Datensätze können möglicherweise in Zukunft einfach bei Facebook bestellt werden.

Das Abgreifen beziehungsweise Abkaufen von personenbezogenen Daten der Nutzer aus den Beständen Facebooks durch Dritte wird zahlreichen Werbetreibenden in Zukunft nicht mehr genügen. Immer mehr werden den Schritt gehen, nicht mehr nur einzelne Kontakte der Facebook-Mitglieder zu nutzen, sondern gleich eine ganze Schicht, eine gesellschaftliche Gruppe via Facebook zu durchleuchten.

Schon in den letzten Jahren ging es Facebook und seinen Kunden nicht nur um die Daten einzelner Mitglieder, die für Werbezwecke an Dritte weitergegeben wurden. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Nutzern – das Soziale – ist es, was die Werber interessiert.

Solange nur die Werbeindustrie auf diese Daten zugreift, wird die Werbung eben immer besser auf uns abgestimmt. Es wird kein gestreutes Spamming mehr geben, sondern gezielte Werbeattacken. Damit ließe sich leben, wäre es doch auch für uns angenehmer, nur noch mit interessanter, auf uns abgestimmter Werbung konfrontiert zu sein.

Man kann seine Privatsphäre wahren

Facebook bietet trotz des Drucks der Datenkäufer, mit denen es schließlich den Dienst für seine Nutzer finanziert, viele Möglichkeiten für seine Mitglieder, ihre Privatsphäre zu wahren. Es gibt zahlreiche Schrauben, an denen man als Nutzer drehen kann, um sein Profil nicht der ganzen Welt, sondern nur den Facebook-Freunden zur Verfügung zu stellen. Ja, für jeden einzelnen Post könnte man theoretisch einzelne Empfänger angeben und die Nachricht so nur an eine kleine Gruppe versenden. Doch vielen fallen die Schrauben nicht auf, weil sie, man könnte sagen, etwas unauffällig platziert sind.

Doch was nutzt einem Facebook, wenn man sich damit nur von der digitalen Umwelt wieder ausschließt. Ein bisschen offen muss man schon sein, damit die Funktionalität erhalten bleibt. Anonymität ist in einem sozialen Netzwerk nicht angebracht, anonym kann man sich nicht vernetzen. Das funktioniert nur richtig, wenn man ehrlich ist.

Ich habe einen ganz persönlichen Grund, warum ich all das schreibe: Ich bin noch kein Facebook-Mitglied. Wie zu erkennen ist, setze ich mich aber mit dem Thema auseinander.

Eine Kommilitonin veröffentlichte heute einen Artikel auf ihrem Blog. Sie hat ein sehr schönes Projekt gestaltet, in dem sie die Blogger unseres Jahrgangs auf einer Plattform zusammenfasst. Ich bin in diesem Projekt nicht vertreten. Sie meint, weil ich nicht auf Facebook bin. Sie hatte ihre Facebook-Gemeinschaft über ihre Pläne informiert und auch zur Umsetzung des Projektes befragt. Mich konnte sie so natürlich nicht erreichen. Ein anderer Kommilitone, der sich auch noch nicht im Kreis der Facebook-Nutzer befindet, schaffte es aber doch – durch soziale Kontakte im realen Leben. Allein an der fehlenden Facebook-Vernetzung lag es also nicht. Ich bin/war einfach im realen Leben nicht vernetzt genug mit ihr. Ob sich solche Lücken durch eine Mitgliedschaft bei Facebook schließen lassen, wird sich zeigen.

Sie schreibt in ihrem Artikel auch, dass meine Abstinenz auf Facebook wohl „irgendwas mit Datenschutz-Bedenken“ zu tun hätte.

Ich habe keine Angst vor anderen Menschen, die mit einer Google-Suche erfahren könnten, dass ich gerade ein Butterbrot esse. Denn das ließe sich mit den Privatsphäreeinstellungen von Facebook verhindern. Wovor ich aber Respekt habe, ist, dass meine Daten dem Unternehmen zufließen, unabhängig, wie strikt ich meine Privatsphäreeinstellungen wähle.

Ob an diese Daten, die ich in Facebook als nicht öffentlich markiere, nun außer Facebook auch andere heran kommen, weiß ich nicht. Ich hoffe, dass das nicht der Fall ist. „Irgendwas mit Datenschutz-Bedenken“ hat es also schon zu tun, aber nicht in dem Sinne, wie es die Zeitungs-Verleger propagieren, sondern mit der Befürchtung, dass Facebook auch für die Außenwelt geschützte Daten verkaufen könnte. Im Moment ist das wohl nicht vorgesehen. Potenziell möglich wäre es aber.

Was könnte mit solchen Daten und Verbindungen „angestellt“ werden?

Diktatoren könnten, wären sie und ihre Untergebenen fähig genug, jedweden Aufstand schon Wochen vor Ausbruch still und heimlich verhindern. Live-Analysen könnten aufdecken, wo sich jemand gerade nicht systemkonform äußert. Schon vor einer Ausbreitung revolutionärer Gedanken könnten Regime und ihr Gefolge dann eingreifen. Die virale Ausbreitung, die soziale Netzwerke auszeichnet, würde so schnell wirkungslos. Nichts könnte sich mehr unbeobachtet entwickeln. Es gäbe keine Chance, dass sich eine noch so kleine Gruppe Gleichgesinnter auf Facebook zusammenschließen könnte. Es liegt also auch an Facebook und den Richtlinien, was mit den Daten der Nutzer passiert.