Anti-Aging à la Süddeutsche Zeitung oder „Der seltsame Fall der Sarah Connor“

Der seltsame Fall der Sarah ConnorDer seltsame Fall der Sarah Connor

Sarah Connor verjüngt sich innerhalb eines Tages um drei Jahre.

Gestern schrieb die Süddeutsche Zeitung noch über die 31-Jährige – heute ist sie schon 28.

Woran die „junge“ Sängerin leidet, ob die Illuminaten oder Freimaurer daran Schuld sind, weiß zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand.

Sicher ist nur, sollte es an ihrer Hautcreme liegen, werden sich deren Absatzzahlen sicher bald verbessern.

Von Geburt an diskriminiert

Offensichtlich hat es die Evolution so vorgesehen, dass Männer – natürlich männliche Babys – eine besser zusammengesetzte Muttermilch erhalten als ihre weiblichen Konkurrentinnen an der Zitze.

Gestern sah ich einen auf den ersten Blick ansprechenden Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Verfasst hat ihn Nike Heinen, Wissenschaftsjournalistin (Biochemikerin).

Folgender Satz ließ mich doch etwas schmunzeln:

„Er [Carlito Lebrilla] fand heraus, dass Mütter ihrer Milch ein komplexes Sortiment aus etwa 200 verschiedenen Zuckerketten beimischen.“

Wie habe ich mir das vorzustellen. Die Mutter steht morgens im Bad – schüttelt sich und rüttelt sich – und fertig … ta daa …  Shake à la protéine.

Naja, mir soll’s Recht sein. Ich durfte ja schließlich von den ausgewählten Nährstoffen einer meist gut gefüllten Bar profitieren. Vielen Dank noch einmal auf diesem Weg.

Ich danke meiner Mutter auch dafür, dass sie mit ihrer Milch ermöglichte, dass ich vor Durchfallkrankheiten verschont blieb – zumindest habe ich keine bleibenden Erinnerungen – und mein Immunsystem auch sonst ein sehr stabiles ist.

Meine Mutter sorgte dafür, dass Bifidobacterium long um infanti Nahrung erhielt (es ist ein echter Muttermilchfan und fraß den bösen Durchfallbakterien den Milchzucker weg und sorgte so für meine gesunde Verdauung).

Übrigens: Makaken stressen ihre Kinder per Muttermilch. Was soll das denn heißen? Ganz einfach: Mittels Cortisol (Stresshormon) machen Makakenmamis ihre Jungs aggressiv, damit sie sich später durchsetzen und viele Nachkommen zeugen können.

Ich schließe mich Heinen an: Auch wenn dieser Zusammenhang beim Menschen noch nicht erwiesen ist. Warum sollte es bei uns anders sein?

Ich jedenfalls kenne einige Exemplare, die zu viel Cortisol abgekriegt haben.